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A

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)
DSL-Verbindung, bei der unterschiedliche Bandbreiten eingesetzt werden. Vom Internet zum Benutzer steht ein höhere Bandbreite (Downstream) als vom Benutzer zum Internet (Upstream) bereit. Das Verhältnis Downstream zu Upstream beträgt i.d.R mindestens 1:10 ADSL ist bis 6 Mbit spezifiziert und wird von ADSL2+ abgelöst.
ADSL2+
Neue ADSL Technik, welche Bandbreiten bis 25 Mbit ermöglicht.
Analog
Nachrichtensignal welches in einem Bereich Werte annehmen kann. Analoge Signale sind störanfällig im Gegensatz zu digitalen Signalen. In immer mehr Bereichen (Datenübertragung und Fernsehsender) wird auf die digitale Technik umgestellt.

B

Bandbreite
Geschwindigkeit in der Nachrichtentechnik. Die Bandbreite gibt die Datenmenge an, welche in einer definierten Zeit transportiert werden kann. Die Bandbreite wird meist in kbit/sec oder Mbit/sec angegeben.
Breitband (engl. Broadband)
Oberbegriff für schnellen Internetzugang gleich welcher Technik.

D

Digital
Ein digitales Signal besteht aus zwei definierten Zuständen 0 und 1. Mit der Digitaltechnik lassen sich störungsfreier Daten übertragen. Die Digitaltechnik löst zunehmend die Analogtechnik ab.
Digitale Dividende
Digitalisierung von bislang analog genutzten Fernsehkanälen. Diese Technik befindet sich im Versuchsstadium und ist noch nicht marktreif.
Downstream
Die Bandbreite, welche vom Internet zum Endverbraucher zur Verfügung steht (-> Upstream)
DSL   (Digial Subscriber Line)
Oberbegriff für schnelle Internetleitungen auf Basis von Kupferleitungen
DSL-Modem
Endgerät beim Benutzer um das DSL-Signal auf eine Netzwerkverbindung (Ethernet) umzusetzen.
DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer)
Gegenstück zum DSL-Modem in der Vermittlungsstelle. Setzt die Daten meist auf eine Glasfaseranbindung um.

E

EnBW (Energieversorgung Baden-Württemberg AG)
Energieunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Die EnBW hält 50% der Anteile der GVS
ENI    (Ente Nazionale Idrocarburi)
Energieunternehmen mit Sitz in Italien. Die ENI hält 50% der Anteile der GVS. ENI ist in Deutschland vor allem durch die AGIP (Agenzia Generale Italiana Petroli) Tankstellen bekannt.

F

FTTD (Fiber to the desk)
Netzerwerkverkabelungstechnik bei der der Arbeitsplatz mit Glasfaser angebunden wird.
FTTH (Fiber to the home)
Das Verlegen von Glasfasern bis hin zum Endverbraucher wird als als FTTH bezeichnet.

H

HVT    (Hauptverteiler)
Logischer Knotenpunkt an dem die Endkundenanschlüsse gebündelt werden. In Deutschland gibt es ca 8000 HVTs die aber langsam konzentriert und abgebaut werden.

K

Kbit/sec (kilobit)

Bandbreitenangabe in der Nachrichtentechnik. Gängige Bandbreiten sind:

  • Modem: bis 56 kbit/sec
  • ISDN: bis 128 kbit/sec

Größere Bandbreiten werden in Mbit (Megabit/sec) angegeben wie Ethernet (10 Mbit/sec), Fast Ethernet (100 Mbit/sec) und Gigabit-Ethernet (1000 Mbit/sec).

KSR   (KabelSchutzRohr)
Rohr zur Verlegung von Kommunikationskabeln in der Erde.
KVZ   (Kabelverzweiger)
Kleine weiße Kästchen mit früher rein passiver Technik in dem die Kupferkabel der Endkunden gebündelt wurden.

L

LWL (Lichtwellenleiter)
Glasfaserkabel für hohe Bandbreiten.

M

Mbit/sec (Megabit/sec)

Bandbreitenangabe in der Nachrichtentechnik. Gängige Bandbreiten sind:

  • Ethernet (10 Mbit/sec)
  • Fast-Ethernet (100 Mbit/sec)
  • Gigabit-Ethernet (1000 Mbit/sec)

Kleinere Bandbreiten (Modem und ISDN) werden in kbit/sec angegeben.

Muffe
Bauelement zur unerbrechungsfreien Verbindung von Rohren oder Kabeln. Da Kabel bei der Verlegung nur eine bestimme Länge haben (bei Glasfaser meist 6km), muß bei der Verbindung zweier Kabel eine Muffe gelegt werden.

P

Patchkabel
Verbindungskabel im Netzwerkbereich. Diese kann aus Glasfaser oder Kupfer bestehen.
Patchpanel
Rangierfeld, bei dem die Kabel zentral aufgelegt sind und mittels Patchkabel flexibel verbunden werden können.

S

SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)
DSL Zugangstechnik mit identischer Geschwindigkeit bei Upstream und Downstream. SDSL hat eine erheblich höhere Reichweite als ASDL und wird meist für Geschäftskunden angeboten. SDSL ist nur bis 2304 kbit/sec spezifiziert. Durch Bündelung mehrer SDSL-Leitungen können höhere Bandbreiten bis zu 10 Mbit realisiert werden.

T

TAL   (TeilnehmerAnschlussLeitung)
Die Kupferader vom Endverbraucher bis zur Vermittlungsstelle wird als TAL bezeichnet. Die TAL wird oft über mehrer Kabelverzweiger (KVZ) zum Hauptverteiler (Hvt) geführt.
TK     (Telekommunikation)
Oberbegriff für Telekommunikation.

U

Uplink/Upstream
Die Bandbreite, welche vom Endverbraucher zum Internet zur Verfügung steht (-> Downstream)

V

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line)
neuste DSL Technik für Kupferleitungen. Bietet max. 50 Mbit allerdings nur auf extrem kurzen Entfernungen (500m) zum Kabelverzweiger (KvZ). Schon bei einer Entfernung vom 1000m sinkt die Bandbreite auf 25 Mbit.
Vermittlungsstelle
Einrichtung in der neben reinen Datenverbindungen auch Telefonverbindungen vermittelt werden.
In größeren Städten gibt es sehr viele Vermittlungsstellen, in kleineren oft nur eine. Es gibt ca 1600 Vermittlungsstellen in Deutschland.

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